Bannerbild Sanitär Heizung Klima Energie Metallbau

Kundendienst in ganz Deutschland

Holzkessel Service, ständige Energieabnahme und Solar Technik

 


 

Hartmut Schmidt

Käfringhausen 6
42929 Wermelskirchen
Telefon: (0 21 93) 53 22 78
Fax: (0 21 93) 53 23 83
Mobil: (01 79) 5 33 60 17

E-Mail: schmidt@haustechnik.de

 

Mit Holz heizen??? na klar!!! oder vielleicht doch Solar???

 

Mein Interesse gilt der Wärmeversorgung die in Zukunft nicht von eventuellen Bodenschätzen abhängig ist, sondern die ständig erneuert werden kann, (z.B. Holz) bzw. in der Natur ständig vorhanden ist (z.B. Sonnenenergie).

Seit einigen Jahren führe ich im Auftrag der Firma Hoval alle Arbeiten aus, die im Zusammenhang mit Holz-Vergaser-Kesseln stehen (Inbetriebnahmen, Wartungen, Abgasmessungen, Reparaturen, nachträgliche Schamottierungen, usw.)

Mit diesem Thema habe ich mich seit 1993 intensiv befaßt, und mir ist aufgefallen, daß es mit der Betreibung dieser Kesselart noch viele Probleme gibt, die ich versuche durch diese Seite etwas klarer zu stellen. Alte Heizgewohnheiten sind die meiste Ursache für den unsachgemäßen Umgang mit Holz-Vergaser-Kesseln.

Ein interessanter Aspekt ist auch die Variation, Holz und Solarbetrieb zu kombinieren, gerade bei der Warmwasseraufbereitung bietet sich diese Lösung an, da in den Sommermonaten der Holzheizkessel nie ausgelastet ist, aber die Sonne genügend Energie zur Verfügung stellt.

Sollten Sie Fragen zum Thema Holz-Vergaserkessel bzw. Solare Energienutzung haben, können Sie sich gern an mich wenden, unter der E-Mail schmidt@haustechnik.de.

Mit dieser Seite möchte ich auch Kesselhersteller sowie Vertreiberfirmen ansprechen, um Arbeiten in diesem Bereich für sie auszuführen, auch bei der Montage einer Solaranlage kann ich Ihnen mit Rat und Tat zu Seite stehen.

 

Für ständige Energieabnahme sind wir Feuer und Flamme

 

 

 HOVAL Purolyt mit Saugzuggebläse / 20 bis 45 kW, / Scheitlänge 50 cm

 


 

 

HOVAL Ventolyt mit Druckgebläse,
15 bis 42 kW / Scheitlänge 35 bis 50 cm
KÖB Pyromat mit Saugzuggebläse,
35 bis 150 kW / Scheitlänge 50 bis 100 cm

 


 

Informationen rund um den Holzheizkessel

Betriebsweise

Moderne Holzheizkessel arbeiten grundsätzlich nach dem Holzvergasungsprinzip, d.h. es wird mit der Flamme durch Beimischung von Luft (Sauerstoff) ein Gas-Luft-Gemisch, das ähnlich einer Gasflamme ist, erzeugt. Die Wärme aus dem Abgas wird hauptsächlich in den, dem Füllraum nachgeschalteten Heizflächen an das Kessel-/Heizungswasser abgegeben und nur zum Teil über den Füllraum. Dort kann man während des Betriebes, z.B. beim nachlegen die Hand hineinhalten. Bei diesen Kesseln spricht man von einem unteren Abbrand, d.h. das in Brand gesetzte Holz brennt nicht, wie bei einem Lagerfeuer nach oben ab, sondern, bedingt durch das Gebläse nach unten. Der Füllraum ist durch ein Rost, auf dem das Holz liegt, von den Nachschaltheizflächen getrennt.

 


 

Druckgebläse - Saugzuggebläse

Seit 1981 gibt es die gebläseunterstützte Holzfeuerung (Holzvergasung) mit einem Druckgebläse, d.h. die Verbrennungsluft wird im Bereich des Rostes sowie im oberen Füllraumbereich, in den Kessel gedrückt. Da der obere Abgasabzug, der zum anfeuern bzw. zum nachlegen benötigt wird, während des Betriebes geschlossen ist, entsteht im Bereich des Rostes ein Gas-Luft-Gemisch. Durch das eindrücken der Frischluft entwickelt sich im Füllraum ein Überdruckbereich.

Die Weiterentwicklung war 1993 das Saugzuggebläse, das hinten im Rauchgassammelkasten die ca. 200°C heißen Abgase aus dem Kessel in den Schornstein befördert. Durch diesen "Saugzug" bedingt, strömt (angesaugt) zwangsweise Verbrennungsluft durch elektromagnetisch gesteuerte Luftventile in die Mischzone des Rostes. Der Füllraum ist dabei im Unterdruckbereich. Ein weiterer Vorteil des Saugzuggebläses ist die besser dosierbare Luftverteilung im Kessel.

 


 

Vorteile Saugzuggebläse

Moderne Heizkessel, deren Konstruktionsdatum nach 1992 liegt, haben heute ein Saugzuggebläse. Die Vorteile liegen in der noch besseren Verbrennung, dank besserer Dosierbarkeit des Gas-Luft-Gemisches und für den Benutzer im problemlosen öffnen der Fülltüre beim nachlegen, da der Füllraum im Unterdruckbereich liegt. Es "qualmt" nicht vorne raus. Der Nachteil ist ausschließlich im Preis zu sehen. Während das Druckgebläse ein einfacher Frischluft-Ventilatorist, dessen Belastung nicht höher als bei einem Fön ist, sitzt das Saugzuggebläse (Radialgebläse) im Abgasstrom und muß Temperaturen bis 300°C aushalten. Dies drückt sich in der Konstruktion mit besonderen Lagern und Materialien aus, die wesentlich teurer sind. Die Bruttopreisdifferenz der Kessel Druckgebläse/Saugzuggebläse von ca. 2000.-DM liegt ausschließlich im Gebläse.

Umweltbelastung

Grundsätzlich sind Holzheizkessel sehr umweltfreundlich mit absolut niedrigen Belastungen. Die vom Gesetzgeber geforderten Werte werden deutlich unterschritten. Einzelwerte stehen in den Prüfbescheinigungen.

Teillastbetrieb

Diese Betriebsweise kann längst nicht mit allen Fabrikaten gefahren werden. Man kann davon ausgehen, daß nur wenige, neue Saugzuggebläsekessel 2-stufig sind. Ein weiteres, wichtiges Kriterium ist eine möglichst geringe Last zur Erhaltung des Glutstockes fahren zu können, wenn keine Wärme mehr verlangt wird, aber noch Brennstoff im Kessel ist. Besonders hier zeigt sich was ein guter Holz-Vergaserkessel ist. Neben der Vollast (=100%), Teillast (ca.50%, Gebläse läuft mit verminderter Drehzahl) und Auszustand (Gebläse steht) gibt ein guter Holz-Vergaserkessel noch ca. 2% Leistung durch den Glutstock ab. Grundvoraussetzung ist, daß ein Kaminzugregler eingebaut wird, da sonst der Schornsteinzug die Steuerung des Kessels beeinflußt und es zu einen unkontrollierten Schwelbrandverhalten mit starker Teerbildung kommen kann.

 


 

 

Zulassung mit und ohne Pufferspeicher

Grundsätzlich wird für alle Holzheizkessel ein Pufferspeicher mit mindestens 25 l pro kW Leistung vorgeschrieben. Besser sind 50 l pro kW. Ganz wenige Kessel, (mit sehr geringer Leistung) haben eine "Zulassung ohne Pufferspeicher" weil sie durch die Teillastbetriebsweise fast wie ein Öl oder Gaskessel betrieben werden können, wenn man vom Beschicken absieht. Dennoch gilt, ein Pufferspeicher erhöht die Lebensdauer.

 


 

Lebensdauer

Ein Holzheizkessel hat eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 10 - 15 Jahren. Die im Holz enthaltene Gerbsäure wird in Verbindung mit Kondensat zu einer aggressiven Säure, die bei häufigem Schwelbetrieb zu Teer und Korrosion und damit zu einer verminderten Lebensdauer führt.

Anforderungen an die Holzqualität

Die Holzheizkessel sind für naturbelassenes Stückholz oder Scheitholz ausgelegt, das trocken (Restfeuchte ca. 20%) verfeuert werden muß. Das Holz muß demzufolge wenigstens 3 - 4 Jahre trocken gelagert werden. Wenn das Holz im freien gelagert wird, sollte es nicht mit Folie oder ähnlichem komplett abgedeckt werden, sondern es genügt eine einfache Überdachung.

Rohstoff- Ressourcen

Die Vorkommen an Erdöl weltweit werden auf etwa 204 Milliarden t SKE (Steinkohle- Einheiten) geschätzt. Zusätzliche Vorkommen die noch erschlossen werden müssen, belaufen sich auf etwa 113 Milliarden t SKE. Nimmt man diese Zahlen und teilt sie durch den jährlichen Verbrauch an Erdöl weltweit, von 4,7 Milliarden t SKE, so ergibt sich ein Vorrat, der ca. noch 68 Jahre ausreicht. Vorausgesetzt der Verbrauch steigt nicht weiter an, wie es in den letzten Jahren der Fall gewesen ist. Nach der gleichen Rechnung würde Erdgas noch ca. 155 Jahre zur Verfügung stehen. Holz dagegen ist ständig erneuerbar und es werden jährlich etwa zwei Milliarden Kubikmeter Holz verbrannt. Der Schadstoffaustritt an Kohlendioxid ist bei der Verbrennung von Holz nicht höher, als beim Fäulnisprozeß, also sollte man Holz lieber für die Heizung nutzen, als es im Wald verfaulen zu lassen.

 

oder vielleicht doch Solar???

 

Heizkraftwerk Sonne

Mit Steigerungsraten von etwa 25% in den letzten Jahren erlebt der Markt für thermische Solaranlagen einen regelrechten Boom. Wurden bis 1989 etwa 65000 Quadratmeter Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung und Raumheizung installiert, waren es 1996 ca. 360000 Quadratmeter. Getragen wird die Nachfrage vor allem vom steigenden Umwelt- und Klimaschutzbewußtsein. Auch das Gefühl, sich mit der Solaranlage ein Stück Unabhängigkeit von Öl oder Gas zu sichern, dürfte zu der Entscheidung beitragen.

Wie funktioniert eine Solaranlage ?

Am häufigsten kommen in Deutschland sogenannte Zwangsumlaufanlagen mit getrenntem Solar- und Warmwasserkreis zur Anwendung. Der auf oder im Dach montierte Flach- oder Vakuumröhren-Kollektor ist über ein gut gedämmtes Rohrnetz mit dem Warmwasserspeicher verbunden. Damit die Solaranlage auch an kalten Tagen nicht einfriert, ist das Rohrsystem meist mit einem Gemisch aus Wasser und ungiftigem Frostschutzmittel gefüllt. An dieses Flüssigkeitsgemisch überträgt nun der Kollektor die Energie, die er von der Sonne empfängt. Eine im Solarkreis eingebaute Umwälzpumpe sorgt anschließend für den Transport zum Speicher, wo die Sonnenwärme über einen Wärmetauscher an das Wasser abgegeben wird. Ein Regelgerät setzt die Umwälzpumpe immer nur dann in Bewegung, wenn es über Fühler registriert, daß die Temperatur im Kollektorauslaß höher ist, als die im Speicher. In der Übergangszeit und im Winter heizt in der Regel ein Öl-oder Gasheizkessel besser noch ein Holz-Vergaser-Kessel das Wasser im Speicher nach. Am häufigsten wurden Solaranlagen bisher ausschließlich zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Für ein Einfamilienhaus mit vier Personen und einem Warmwasserbedarf von 200 Litern pro Tag (bei 45°C) ergibt sich so eine etwa 4 bis 6 Quadratmeter große Kollektorfläche mit einem Speichervolumen von 300 bis 400 Litern. Aufs Jahr lassen sich etwa 50 bis 60 Prozent des Warmwasser-Energiebedarfs decken und bis zu 2000 kWh Energie (bzw. ca. 200 l Heizöl oder 200 Kubikmeter Gas) einsparen.

Viele Hauseigentümer geben sich mit dieser Ausbeute nicht zufrieden und binden inzwischen konsequent die Wasch- und Spülmaschine in das solare Warmwassersystem mit ein. Zusätzlich steigt seit etwa einem Jahr der Absatz an Solaranlagen, die sich auch zum solaren Heizen eignen. Allerdings ist dabei zu beachten: In den Wintermonaten, wo der Heizenergiebedarf am höchsten ist, fällt das Strahlungsangebot eher dünn aus. Das maximale Angebot entfällt auf die Sommermonate, wo in der Regel nicht geheizt wird. Deshalb setzen die sogenannten Kombianlagen u.a. ein sehr gut gedämmtes Gebäude und ein konsequentes Niedertemperatur-Heizsystem (z.B. Vorlauftemperatur im Bereich von 30°C bis 50°C) voraus.

Einsatz zur Heizungsunterstützung

In Einfamilienhäusern mit derartigen Bedingungen kommen dann Kombianlagen mit beispielsweise 10 bis 15 Quadratmetern Kollektorfläche und einem Speichervolumen von 700 bis 1500 l zum Einsatz. Dies entspricht einer etwa doppelt so großen Einsparung wie bei der solaren Warmwasserbereitungsanlage.

Förderprogramme

In jedem Bundesland stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Förderung bereit, die aber, da sie sich ständig ändern, bei den jeweiligen Behörden zu erfragen sind.

Umweltaspekte

Nach spätestens drei Jahren hat eine Solaranlage die zur Herstellung benötigte Energie wieder erwirtschaftet. Hinzu kommt, daß sie während ihres Betriebes einen gewichtigen Beitrag zur Verringerung von Schadstoff- und CO2- Emissionen leistet.



Haustechnik im Internet e.V. - - 79100 Freiburg - Tel: 0761 4701 0 - Fax: 0761 4701 111 - Email: info@vfnm.de